Filmdosen – Müll oder Cachedose?

Die meisten werden bei dieser Frage sofort Sätze sagen wie :“Filmdosen sind keine Caches“
und genau dem möchte ich heute zumindest teilweise wiedersprechen.
Es kommt immer darauf an wo der Cache liegen soll.
Überall wo es schnell Nass werden kann sollte man wirklich lieber einen PETling nehmen.
Aber Verstecke an denen es zum Beispiel durch gute Überdachung nicht besonders Feucht wird, da kann man Filmdosen nutzen, dies hat den Vorteil, das man so nahezu kostenlos einen Cache legen kann.
Die Filmdose hat man entweder zuhause, oder man fragt einfach höflich in einem Foto-Geschäft nach. Am besten nimmt man die, die ein kleines gewinde (wenn man es so nennen kann) haben.
Ein Logbuch kann man sich schnell selber machen (Kosten dafür vlt 1-2 ct) und dann geht’s los.
Aber bitte jetzt nicht 50 Filmdosen irgendwo hinstellen und einreichen, sondern immer daran denken, dass auch in den Guidlines steht Sinngemäß  „Bevor du einen Cache legst, überlege warum du anderen diesen Ort zeigen möchtest, wenn du keinen Grund findest,  dann such einen anderen Ort“
An den meisten Orten lohnt wohl trotzdem eher ein PETling aber die Filmdosen sind nicht ganz unbrauchbar wie viele sagen.
Ein gutes Beispiel ist der Cache den ich vor kurzem adoptiert habe.
Ursprüngliche war dort eine Holzbrücke in einem Park, der Cache in einem Hohlraum des Fundaments versteckt in das auch Wasser einlaufen konnte. Dort musste es schon ein PETling sein.
Nun hat man die Brücke umgebaut und man kann unter der Brücke an den Trägern im trockenen auch eine Filmdosen legen.
Zumindest werde ich dies probieren, wenn das Logbuch dort schnell feucht wird,  werde ich doch zum PETling greifen müssen.
In Straßenschildern (wenn man da tatsächlich einen Cache legen möchte) werden Filmdosen zu schnell Feucht!

Aber nun wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles gute für 2016.
Euer
GEOTOBI180

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Tobi erkundet Wien

Wie ich bereits im mehrfach erwähnte, war ich vom 12-19 Dez in Wien, es war eine Klassenfahrt meiner Fachabiturklasse also ich bin noch Schüler..
Nach 12 Stündiger Anreise mit dem Bus, waren wir Montag morgens in Wien.
Nun waren wir 3 std zu früh im Hotel, also was machen?
Logo, erstmal gucken wo der nächste Cache liegt.
Ganze in der nähe lagen gleich 2 Tradis, allerdings beim lesen der Vorlogs sah ich, das ich einen gar nicht angehen brauchte.
Der andere wurde dann gesucht, die Umgebung und das versteck waren zwar keine Highlights, aber dafür, war die Dose gut gepflegt was leider nicht immer der fall ist, aber dazu später mehr.
Am nächsten Tag machten wir erst eine Stadtrundfahrt die interessanter und schöner als gedacht.

Mittwoch Morgens mussten wir uns dann mit dem Frühstück beeilen, denn es ging zum Tagesausflug nach Bratislava, aber zuerst auf dem Zentral Friedhof in Wien.
Dort gab es tatsächlich auch einen Cache, dessen Geschichte mich doch sehr Berührte.
Auf der Fahrt nach Bratislava dachte ich noch einige Zeit nach.
Dort angekommen bat sich mir mal wieder keine möglichkeit zu Cachen.
Donnerstag ging es dann erst in das Naturhistorische Museum in Wien, wo wir sogar eine Dachführung hatten.

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Hier sieht man Wien von oben.

Danach ging es mit 2 Klassenkameraden in die Maria Hilfa Strasse zum Einkaufen, dort verloren wir uns aber, was dazu führte, das ich mir dachte, was solls gehste halt Geocachen, also Smartphone gezückt und gleich in der nähe ein Cache mit über 200 Fav Punkten (GC4Z8P8 ) den ich allerdings alles andere als schön fand, extrem viele Muggel, alle eingeloggten TBs fehlten, und das Logbuch war Nass.
Obwohl Idee und Ort des Caches schön waren.
Zum Glück haben die Muggel mich nicht beachtet..
Danach fuhr ich mit der Ubahn weiter zum Karlsplatz wo ich an einer alten Ubahn Station auch ein kleiner Cache angebracht war, dieser war den Besuch allein wegen des Ausblicks auf die Kirche wert.

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Danach ging es noch zum Luxus TB Hotel ( GC11PM4 )  welches wirklich klasse war.
Inmitten einer netten bequemen Kneipe, kann man dort bei einem Bier sich ins Logbuch eintragen und TBs tauschen.
Der Cache war auch gut mit der U-Bahn und 4 min Fussweg zu erreichen.
Den Abschluss bildete auf der Rückfahrt ein Rastplatz Cache in Bayern.. Nichts besonderes aber gut um sich mal kurz die Beine zu vertreten oder um andere Cacher auf so einer Tour zu entlarven.
Zum Abschluss kann ich sagen, dass Wien eine sehr schöne und saubere Stadt ist, was wohl auch daran liegt, dass an jeder Ecke ein Mülleimer angebracht ist, meist mit Sprüchen wie „Mist für mich, Lob für Dich“ diese waren auch trotz der zahlreichen Weihnachtsmärkte nie überfüllt.
Auch die U-Bahnen waren sauber.
Feiern ging Abends auch gut und es war für jeden Geschmack was dabei.
Nun aber wünsche ich meinen Lesern schoneinmal ein Frohes Weihnachtsfest, ihr sollt der FTF am Weihnachtsbraten sein.
Bis bald im Wald,
euer GeoTobi180.

PS. Die 180 in meinem Nickname hat was mit meinem anderen Grossem Hobby dem Dart Spiel zu tun (180 ist die höchst mögliche Punktzahl die man mit 3 Pfeilen werfen kann).

Mein erstes GC-Event

Nach auf dem Tag genau 1 Jahr GC-Mitgliedschaft, war ich gestern Nachmittag das erste mal auf einem GC-Event.
Wie man sich denken kann, war es ein Weihnachtsmarkt-Event, dass bei dem Wetter (Trocken und über 10 Grad) auch gut besucht war.
Ich war schon als einer der ersten da, und hab mir als erstes einen TB von dem einzigen Cacher den ich bereits kannte genommen und dann angefangen mich mit anderen zu Unterhalten.
Irgendwann kam ein Mann sichtlich gut gelaunt und sprach zuerst den Eventowner an und kam dann zu mir und einigen anderen an den Tisch und fragte wer TBs discovern wollte.
Er legte bestimmt 10 TBs und Coins auf den Tisch davon sogar eine Coin von 2005 also den Anfängen der Coins.
Ich unterhielt mich etwas mit ihm,  er zeigte mir seine GPS Geräte und gab mir Empfehlungen für Caches die im weitern Umfeld liegen.
Als er nach meinen Funden fragte und ich sagte, dies ist nr 41 in einem Jahr fing er an zu lachen und sagte das wäre eine magere Ausbeute, daraufhin erzählte er einige Anekdoten und Teile seiner Statistik.
Zwischenzeitlich sprach ich mit anderen darüber, das selbst die Caches, die nur mit Werkzeug erreichbar sind gemuggelt werden und man da einfach den längeren Atem haben muss.
Was mich beeindruckte, war ein TB in Form eines Plüschbären also ca einen halben Meter groß.
Dieser wurde dann von einem kleinen Kind mitgenommen bzw deren Mutter die sagte guck dein erster TB, sehr schön diese Szene.
Irgendwann musste ich dann auch wegen meiner nörgelnden Freundin gehen.
Schade mir hat es dort spass gemacht.
Aber jetzt steht heute Abend erstmal die Reise nach Wien an.
Auch da freue ich mich drauf und wenn jemand noch Cachetipps für Wien hat,die er gerne loswerden möchte, der kann dies gerne in den Kommentaren tun.

Rückblick auf ein Jahr Geocaching

Fast genau 1 Jahr ist es jetzt her, das ich mehr oder weniger Spontan mit dem Geocaching angefangen habe.
Daher wollte ich euch einen kleinen Einblick in mein erster Jahr als Geocacher geben.
Angefangen hat es damit, das ich mich im Freundeskreis darüber informieren wollte, aber da ging dann eine Disskusion über GPS-Geräte los, die mich absolut 0 interessierte. Ich schnappte nur auf das es auch mit dem Smartphone möglich sei.
Daraufhin habe ich mich über Twitter beim JoergTH informiert und er gab mir alle nötigen Infos um anzufangen.
Nach der Anmeldung auf Geocaching.com ging ich einige Tage später los und suchte meine erste Dose, im nachhinein ein ganz einfacher Tradi also ein guter Anfänger Cache, den ich auch schnell fand.

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Das Bild zeigt genau diesen ersten Cache.

Danach habe ich bis Mai zwar immer mal wieder daran gedacht, aber mehr auch nicht.
Irgendwann bin ich dann doch mal Losgezogen und habe eine Dose gesucht.
Seitdem bin ich andauernd Geocachen und hab in der Umgebung alle Caches die für Basismitglieder verfügbar sind gesucht. Ok den T5 hab ich ausgelassen was man aber wohl verstehen kann.
Der schönste Cache war wohl ein Mysterie bei dem ich sowohl am Rätsel als auch beim Outdoor part sehr lange hing.
Aber dafür wurde ich solchen Bildern belohnt

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Der Unschönste Cache ist dagegen schon schwieriger zu bestimmen, aber das wird wohl der Tradi im Wohnwagen, der wohl mal echt Klasse war aber leider mittlerweile als Müllhalde missbraucht wird gewesen sein.
Ansonsten war wohl alles dabei,  sowohl positiv als auch negativ.
So zum beispiel eine schöne Runde durch einen Kurpark in der Nähe, oder Menschliche Fäkalien in der Nähe einer Dose.
Aber ich werde diesen Hobby weiterhin folgen.
Es macht mir einfach spass und das ist das wichtigste.

Achja und in 1,5 Wochen steht dann der erste Event Cache an wo ich einige Cacher aus der Region treffen werde, die ich sonst nur über Facebook und G+ kenne.

Bis bald im Wald
Euer GeoTobi180